Nuklearmedizin
Die Nuklearmedizin beschreibt die Anwendung von radioaktiven Substanzen, um Funktionen und Lokalitäten zu untersuchen. Im Gegensatz zu den vorher erläuterten Verfahren werden hier weniger Strukturen von Organen abgebildet, als vielmehr deren Funktionen. Zum Beispiel werden über Radiopharmakone in der Nuklearmedizin die physiologischen Umbauprozesse der knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) abgebildet. Bei verstärkter Aktivität weist das resultierende Szintigramm auf krankhafte Vorgänge im Knochen.
Nuklearmedizin für dynamische Untersuchungen
Auch dynamische Untersuchungen können mit Hilfe der Nuklearmedizin gemacht werden. Zum Beispiel wird bei der Nierenszintigraphie über einen Zeitraum von 20 bis 40 Minuten eine Reihe von Bildern aufgezeichnet. So lässt sich die Anreicherung bzw. der Abbau des verabreichten Pharmakons in einer Kurve darstellen und die Ausscheidungsleistung im Vergleich zur anderen Niere vergleichen. Bei der Sonografie, auch Ultraschall genannt, wird organisches Gewebe mit Hilfe von Ultraschallwellen auf seine Strukturen untersucht. Ein wesentlicher Vorteil bei diesem Verfahren der Nulearmedizin ist, dass das Gewebe nicht beschädigt wird, wie z.B. beim Röntgen, und die Untersuchung so gut wie schmerzfrei verläuft. Doch egal welches Bildgebungsverfahren genutzt wird. Entwickelt werden die Aufnahmen immer mittels einer speziellen Fotobuch Software.
Nuklearmedizin mittels Sonographie
Die Sonografie wird meist bei der Beurteilung von Gefäßen und deren Durchlässigkeit genutzt. Durch den Einsatz von Kontrastmitteln ist in einigen Fällen sogar noch eine Verbesserung der Bildgebung möglich. Durch ihre Unschädlichkeit ist die Sonografie sehr gut für Verlaufskontrollen geeignet, aber auch für die Erstuntersuchung wird sie häufig verwendet.